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Luftschutzhilfsdienst in Hamburg 1957 - 1972
die Geschichte des Luftschutzhilfsdienstes begann in den fünfziger Jahren des
vorigen Jahrhunderts, als sich die Weltmächte aus Ost und West im geteilten
Deutschland feindlich gegenüberstanden. Die Einheiten des bundesdeutschen LSHD
sollten im Verteidigungsfall zum Schutz der Zivilbevölkerung eingesetzt werden:
Schadensbekämpfung und -beseitigung sowie die Betreuung der von Luftangriffen
betroffenen Bevölkerung gehörten zu den Hauptaufgaben der Helfer im gesamten
Bundesgebiet, vorrangig in den knapp 100 besonders gefährdeten Städten. Dazu
zählte als Großstadt natürlich auch Hamburg.
Fehlende freiwillige Helfer und knappe öffentliche Kassen führten Ende der 60er
Jahre zur Neuordnung des Zivilschutzes des Bundes und des friedensmäßigen
Katastrophenschutzes der Länder. Im Jahre 1972 wurden alle Einheiten des
LSHD schließlich bundesweit aufgelöst und in die bestehenden Organisationen
Feuerwehr, THW, DRK, MHD und ASB eingegliedert. Das THW und die vier
Hilfsorganisationen waren zuvor bereits Träger einzelner LSHD-Einheiten gewesen.
Über die Entwicklung des LSHD haben die Hamburger Feuerwehr-Historiker e. V.,
allen voran der ehemalige LSHD-Helfer Klaus Niemann, nunmehr eine Dokumentation
erstellt, die in der vorliegenden Form bisher einmalig sein dürfte. Dazu konnte
sowohl auf Behörden- als auch auf private Archive zurückgegriffen werden.
Zahlreiche Hamburger Einheiten des Katastrophenschutzes, darunter alleine 30
Freiwillige Feuerwehren, haben ihre historischen Wurzeln im ehemaligen LSHD.
Diese Dokumentation soll nicht nur eine Erinnerung für die ehemaligen Helfer des
LSHD sein; sie soll auch der heutigen Generation der Helfer in den verschiedenen
Organisationen an Hand von ausgesuchten Zeitdokumenten und Fotos die Geschichte
dieser längst vergessenen Zivilschutzorganisation des Bundes näher bringen.
Titel: Luftschutzhilfsdienst in Hamburg 1957 - 1972
Seiten: 145
Format: DIN A4
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Kraftspritzen, legendäre Haubenfahrzeuge, Frontlenker, Rettungsfahrzeuge,
Löschboote und all die anderen Fahrzeuge aus fast 100 Jahren Hamburger Feuerwehr
lässt der Autor mit technischen Daten, Tabellen und vielen bisher
unveröffentlichten Abbildungen Revue passieren.
ca. 180 Seiten
ca. 400 Abbildungen
28 x 21 cm
fester Einband
29,90 €
Podszun-Verlag
ISBN 3-86133-331-7
Die Geschichte der Feuerwehr Hamburg, sie gliedert sich seit
1872 in Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren, ist bisher
noch nicht so umfassend publiziert worden, wie in dieser
vorliegenden Zusammenfassung von Klaus Niemann.
Die historischen Dokumente und das historische Bildmaterial
über die Feuerlöschanstalten und Feuerordnungen der
ehemaligen Löschkorps in Hamburg waren und werden nicht
für jedermann zugänglich sein.
In der vorliegenden einmaligen Fassung wird über die Feuerwehr
in Hamburg, von ihrer Neuordnung im Jahre 1626 bis in die heutige
Zeit, ausführlich und authentisch berichtet.
Titel: Das Feuerlöschwesen seit 1626 in
Hamburg
Seiten: 224
Format: DIN A4
Erhältlich im Eigenverlag: 20 €

Ab 1953 wurden in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland Fahrzeuge für den neu aufzubauenden Zivilschutz entwickelt. Zahlreiche deutsche Autofirmen von der Auto Union bis Mercedes-Benz und von Borgward über Hanomag bis Magirus waren in den Fuhrparks der unterschiedlichen Fachdienste zu finden. Die vorliegenden beiden Bände dokumentieren erstmals alle vom 1957 gegründeten Luftschutzhilfsdienst (LSHD) eingesetzten Fahrzeuge vom einachsigen Anhänger bis zum dreiachsigen Tankwagen mit umfangreichem Bildmaterial, technischen Daten und maßstabsgetreuen Risszeichnungen. Zahlreiche Fotos stammen von Mitgliedern der Hamburger Feuerwehr-Historiker e.V. und dokumentieren damit auch ein Stück Fahrzeug-Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg, die ja mit der Auflösung aller LSHD-Einheiten bis 1972 alleine 30 neue Wehren erhielt.
Der Autor Peter Kupferschmidt, geboren 1937 in Hamburg, arbeitete nach der Mittleren Reife 1955 zunächst als Chemigraph. Seine Bundeswehrzeit leistete er 1958/59 bei den Pionieren. Von 1964 bis 1972 fungierte er als Ausbilder an der THW-Schwimmbrückenbauschule in Hoya an der Weser. Von 1972 bis zu seiner Pensionierung Ende des Jahres 2000 kümmerte er sich im Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz in Bonn in verschiedenen Abteilungen um die Ausbildung und um die Erstellung von Vorschriften für die unterschiedlichen Fachdienste. Sein ganz besonderes Interesse gilt seit langem den Fahrzeugen des Zivilschutzes.
Die Bücher sind über den Buchhandel oder direkt beim Verlag Klaus Rabe zu beziehen.
Band 1: € 30,-
176 Seiten, DIN A4, fester Einband
Band 2: € 30,-
180 Seiten, DIN A4, fester Einband
Rüst-,Kran-, und Gerätewagen
Der sprunghaft ansteigende Industrialisierungsgrad und der stetig anwach-sende Verkehr auf Straße und Schiene in den
zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts hatte zwangsläufig auch eine Vielzahl von Unfällen zur Folge.
Vor allem Großstadtfeuerwehren waren zur Anschaffung spezieller Einsatzfahrzeuge gezwungen. Sie liefen zunächst
unter verschiedenen Bezeichnungen wie „Pionierwagen“ (aus dem militärischen Sprachgebrauch entlehnt),
„Rettungswagen“
(nicht zu verwechseln mit dem heutigen „RTW“!), „Richtwagen“ (so 1934 in
Fürth) oder bereits „Rüstwagen“, wie die heutige Normbezeichnung lautet.
Die Notwendigkeit, eigene Kranwagen vorzuhalten, ergab sich für die deutschen Feuerwehren in den zwanziger Jahren.
Der zunehmende Straßen- und Schienenverkehr und die allgemeine Industrialisierung stellten die Feuerwehren immer öfter
vor die Aufgabe, schwere Lasten zu heben.
Als erster Atemschutzgerätewagen (ASGW) kam 1963 ein einfacher VW Kombi in Dienst. Er nannte sich „Gasschutzwagen“
(übliche Bezeichnung im Zweiten Weltkrieg!) und transportierte eine kleine Anzahl von Kreislaufgeräten („Heeresatmer“),
Sauerstoffflaschen und Alkalipatronen. Auf dem kleinen Arbeitstisch im Innern konnten gebrauchte Geräte am Einsatzort wieder
gebrauchsfähig gemacht werden. Der ASGW blieb bis 1974 im Dienst.
Format DIN A 4, 84 Seiten, viele schwarz/weiß Abbildungen.
Das Nachschlagewerk ist als gebundenes Buch nicht lieferbar. Sie können es
gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro käuflich erwerben.
Bestellungen werden über nebenstehender email angenommen. Nach Eingang der
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Lexikon der Feuerwehr Hamburg – Daten,
Fakten, Zahlen
Ein Nachschlagwerk für alle, die sich für die Feuerwehr Hamburg interessieren.
In 123 Stichworten – von Abspannen bis Zubringer – werden wichtige Begriffe,
Daten und Fakten aus dem gesamten Bereich der Feuerwehr Hamburg kurz und bündig
erklärt. Auszug aus der Lexikon-Liste:
Amtsleiter, Dienstgradabzeichen, Elbtunnelfeuerwehr, Einsatzstatistik,
Feuerwachen, Feuerwehr-Informationszentrum, Feuerwehrhäuser, Frauen in der
Feuerwehr, Freiwillige Feuerwehren, Großer Brand von 1842, Handdruckspritzen,
Jubiläumsfestschriften, Jugendfeuerwehren, Kampfmittelräumdienst, Kleinboote,
Landesfeuerwehrschule, Löschboote, Michelbrand, Notarztwagen,
Oberspritzenmeister, Rettungsdienst, Rettungshubschrauber, Sturmflut, Türwappen,
Uniform und Schutzkleidung, Vereine, Wach-Wappen, Wittkittel, Zentralambulanz
für Betrunkene.
Format DIN A 4, 111 Seiten, 255 Abbildungen,
davon 118 in Farbe.
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Das hamburgische
Feuer-Löschwesen
Über die Hamburger Berufsfeuerwehr ist im Laufe ihrer 134-jährigen Geschichte
schon viel geschrieben worden. Weniger bekannt ist hingegen, wie vor ihrer
Gründung im Jahre 1872 das Feuerlöschwesen organisiert war. Es ist eines der
ältesten in Europa und geht bis ins 14. Jahrhundert zurück.
Einen Aufschwung nahm es nach der Gründung der "General-Feuer-Cassa" von 1676.
Seitdem war das Löschwesen auf das Engste mit der Hamburger Feuerkasse
verbunden. Erst 1868 ging das Löschwesen in rein staatliche Zuständigkeit über
und fand 1872 seine Krönung in der Gründung der Berufsfeuerwehr Hamburg.
Der ehemalige Oberbranddirektor der Feuerwehr Hamburg von 1963 bis 1968,
Dipl.-Ing. Hans Brunswig † (1908 bis 2004), hat sich wie kein anderer mit der
Frühgeschichte des hamburgischen Löschwesens befasst.
Er recherchierte in den Archiven der Hamburger Feuerkasse, des Hamburger
Staatsarchivs sowie in den historischen Unterlagen der Hamburger Feuerwehr.
Dabei hat er nicht nur alle relevanten Fakten zur Entwicklung des Hamburger
Löschwesens, sondern darüber hinaus auch das politische, wirtschaftliche und
kulturelle Umfeld jener Zeiten berücksichtigt und in mühseliger Kleinarbeit
zusammengetragen.
Seine handschriftlichen Aufzeichnungen sind von einigen Vereinsmitgliedern
digitalisiert, von Branddirektor i. R. Dipl.-Ing. Manfred Gihl, dem Vorsitzenden
der Hamburger Feuerwehr-Historiker in Textform gebracht. Das Layout wurde
von Hauptbrandmeister i. R. Klaus Niemann gestaltet.
Es entstand somit ein einzigartiges und umfassendes Werk zur Frühgeschichte des
Feuerlösch- und Rettungswesens seit der Gründung Hamburgs.
Format: DIN A 4,
173 Seiten mit 64 Farb- und 163 SW-Fotos (teilweise bisher unveröffentlicht).
Das umfassende Werk ist als gebundenes Buch nicht lieferbar. Sie können es
gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro käuflich erwerben.
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Weitere Literatur zur Geschichte der Hamburger Feuerwehr

Gihl/Braun: Feuer im Hafen – die
Geschichte der Hamburger Feuerlöschboote
Ernst Kabel Verlag, Hamburg, 1991 (vergriffen)

Gihl: Feuerwehr Hamburg Eins-Eins-Zwo
– 125 Jahre Berufsfeuerwehr Hamburg
EFB Verlag, Erlensee, 1997 (vergriffen)

Schloz: Es begann 1676 –
Hamburg, Geschichte, Katastrophen, Feuersbrünste
Hamburger Feuerkasse. L & H Verlag, Hamburg 2001

Horbas/Pelc (Hrsg): Es brannte an
allen Ecken zugleich – Hamburg 1842
Museum für Hamburgische Geschichte, 2002

Seidler: Plattdüütsche
Geschichten von de Hamborger Füürwehr
Eigenverlag, 2002

Brunswig: Feuersturm über
Hamburg
Motorbuch Verlag, Stuttgart, 2003

Gihl: Die Fahrzeuge und
Löschboote der Feuerwehr Hamburg
Verlag Walter Podszun, Brilon, 2003

Hornung-Arnegg:
Feuerwehrgeschichte
Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart. 4. Auflage 1995
Feuerwehr-Literatur

Gihl: Geschichte des deutschen
Feuerwehrfahrzeugbaus
Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart. Band 1 (1998) und Band 2
(2000)

Rotter/Thorns: Feuerwehrfahrzeuge auf
Flughäfen in Deutschland
Verlag Walter Podszun, Brilon, 2002

Schamberger: 150 Jahre Deutscher
Feuerwehrverband
Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2003

